Die Welt: Energiewende – Das Schlimmste steht uns noch bevor

von Daniel Wetzel

>Gabriels Zwischenbilanz zur Energiewende klang, als sei sie praktisch schon in trockenen Tüchern. Aber es warten gigantische Aufgaben, neben der bisherige Energiewendebemühungen winzig erscheinen.<

  • Das Erneuerbare-Energien-Gesetz allein Genügt nicht
  • Gesellschaftliche Widerstände bei intensiverem Ausbau
  • Das neue Modewort heißt “Sektorkopplung”
  • Der radikale Wandel in unserem Verhalten steht noch bevor

http://www.welt.de/debatte/kommentare/article156130737/Energiewende-Das-Schlimmste-steht-uns-noch-bevor.html

Windkraftanlage brennt ab

Nachdem am 02.05.2016 vermutlich durch Blitzeinschlag ein Rotorblatt abbrach und am 22.05.2016 eine Anlage durch einen Tornado regelrecht zerlegt wurde, ist heute eine Windindustrie-Anlage komplett abgebrannt.

An der Landstraße zwischen Martinshöhe und Rosenkopf im Kreis Kaiserslautern hat am Donnerstag ein Windrad gebrannt. Jetzt drohen die Rotorblätter herabzustürzen.

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Chef der britischen Erneuerbaren: „England ist nicht windig genug”

Der britische Vorstandsvorsitzende der RenewableUK meint, England ist nicht windig genug um den Bau von weiteren onshore-Windkraftanlagen zu rechtfertigen.

http://www.telegraph.co.uk/business/2016/06/04/england-not-windy-enough-admits-wind-industry-chief/

http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/der-chef-der-britischen-erneuerbaren-england-ist-nicht-windig-genug/

MDR: Programmtipp “Wahnsinn Windkraft” – Mi, 08.06.2016, 20:45 Uhr

Sendung verpasst oder nochmals anschauen?

http://www.ardmediathek.de/tv/Exakt-die-Story/Wahnsinn-Windkraft/MDR-Fernsehen/Video?bcastId=7545348&documentId=35868138

Windräder so weit das Auge reicht. Dass Sachsen-Anhalt bei der Dichte an Windkraftanlagen bundesweit auf Platz drei liegt, ist nicht zu übersehen. Zwei Prozent der Landesfläche sind aktuell damit bebaut. Und es sollen noch mehr werden und noch größere. Doch inzwischen wächst die Zahl der Windkraftgegner. Naturfreunde beklagen schädliche Auswirkungen auf die Tierwelt. Immer wieder geraten Vögel in die Reichweite der Rotoren und werden getötet. Der Konflikt spaltet inzwischen ganze Dörfer. So wie Zeppernick im Jerichower Land. Drei Viertel der Einwohner haben hier gegen einen neuen Windpark unterschrieben. Sie fürchten um den streng geschützten Rotmilan, der dort heimisch ist. “Es kann nicht sein, dass ich mit Windkraft Naturräume von Menschen und Tieren zerstöre, um angeblich Natur zu sichern. Da sehe ich einen Widerspruch.”, sagt Henry Bartholomäus, Sprecher der Zeppernicker Bürgerinitiative. Etwa ein Viertel der Einwohner, darunter Landbesitzer, ist allerdings für den Windpark. Denn Windkraftanlagen sind ein lohnendes Geschäft: wer seine Fläche für ein Windrad verpachtet, dem winken Jahr für Jahr zum Teil sechsstellige Einnahmen – egal, ob die Anlage läuft oder nicht. Stillstandzeiten werden ausgeglichen – mit der Einspeisevergütung, die der Netzbetreiber zahlt. Dafür muss am Ende der Verbraucher mit steigenden Strompreisen zahlen. Der Streit über Nutzen oder Schaden der Windkraft spaltet auch Parteien und Verbände, wie den BUND.
Wie “grün” ist diese Energieform wirklich?
Wer verdient an der Windkraft?
Zerstören die Windrad-Kollosse nur unsere Landschaften oder lohnt sich die Investition?

http://www.rtv.de/sendungsdetails/10674256/wahnsinn-windkraft.html

FDP – Hochtaunus: Wir brauchen unsere Flächen für Erholung, Wohnen und Gewerbe“

Die FDP setzt sich seit vielen Jahren gegen die Verspargelung des Taunus mit Windkraftanlagen ein. Der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion, der Steinbacher Bürgermeister Dr. Stefan Naas sagte zu den nun veröffentlichten Planentwürfen: „Es ist ein völliger Irrsinn, im dichtbesiedelten Ballungsraum Windkraftanlagen zu planen. Der Ballungsraum ist mit Straßen, Bahntrassen, Hochspannungsleitungen und allen anderen Arten von Infrastruktur schon belastet genug. Das sind auch alles Dinge, die wir in einem weltweit bedeutsamen Wirtschaftsraum zwingend benötigen. Wir brauchen unsere Reserveflächen für Erholung, Wohnraum und Gewerbe. Wir können uns hier keine weiteren Windkraftanlagen leisten.

Das Schlimme ist, dass wir unsere Landschaft für nichts und wieder nichts opfern sollen, denn es handelt sich um reine Symbolpolitik ohne Nutzen für das Weltklima, denn das CO2, das wir einsparen, dürfen dann andere in die Luft pusten: Es ist ein reines Nullsummenspiel. Auch global betrachtet ist unsere Windenergie ein bloßer Tropfen auf den heißen Stein. Solange wir Windstrom nicht mit einem vernünftigen Wirkungsgrad speichern können, ist jede Windkraftanlage, die nicht gebaut wird, eine gute Windkraftanlage. Sonnen- und Windenergie haben europaweit betrachtet ihre höchsten Erträge zur gleichen Zeit, so dass wir auch noch Geld bezahlen müssen, damit uns das Ausland unseren Strom abnimmt. Es ist Zeit aufzuwachen und den Wahnsinn zu beenden.

http://fdp-hochtaunus.de/meldung/fdp-hochtaunus-windkraft-im-taunus-verhindern/

Gauck fordert mehr Einsatz für Energiewende und Klimaschutz

BERLIN (dpa-AFX) – Bundespräsident Joachim Gauck hat mehr Engagement für Klimaschutz und die Energiewende gefordert. Mit Sorge sei die Häufung extremer Wetterereignisse zu beobachten, wie zuletzt bei den sintflutartigen Regenfällen im Süden und Westen Deutschlands, sagte Gauck am Dienstag laut vorab verbreitetem Redetext bei der Eröffnung der Woche der Umwelt im Park von Schloss Bellevue.

http://www.faz.net/agenturmeldungen/unternehmensnachrichten/gauck-fordert-mehr-einsatz-fuer-energiewende-und-klimaschutz-14273870.html

Ökostrom: Bund und Länder einigen sich auf Teilung Deutschlands – in zwei Windkraftzonen

Bund und Länder haben sich nach SPIEGEL-Informationen darauf verständigt, Deutschland in zwei Windkraftzonen aufzuteilen. Damit sollen die Stromnetze entlastet werden.

In Zone 1 (siehe Grafik) soll das Gros der jährlich 2800 Megawatt neuer Windkraftkapazitäten errichtet werden. In Zone 2 darf in den kommenden Jahren nur noch ungefähr ein Drittel weniger an Windkraftleistung aufgebaut werden als im Durchschnitt der vergangenen drei Jahre, um die Netze nicht noch stärker zu belasten.

Nord- und Mittelhessen gehören zu Zone 2, Südhessen zu Zone 1 – siehe Beitrag:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/windkraftanlagen-bund-und-laender-einigen-sich-auf-gebiete-a-1095821.html

VKH: Zimmermann wird FDP-Mitglied

Zudem wurde Rolf Zimmermann als Vertreter der FDP in die Regionalversammlung für die Planungsregion Südhessen gewählt.
Nun kann er auch dort unsere Windkraft-Interessen vertreten.

Wir wünschen ihm gutes Gelingen.

http://fdp-mkk.de/meldung/rolf-zimmermann-wird-mitglied-der-freien-demokraten/

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