Wismar (dpa) – Bürgerinitiativen wehren sich gegen Windkraftausbau

dpa, 06. Februar 2016

Energie;Mecklenburg-Vorpommern;Windkraft;
Meldung
Bürgerinitiativen wehren sich gegen Windkraftausbau

Wismar (dpa) - Mit ihrem Wismarer Appell zum Ausbau der Windkraft vernachlässigen die norddeutschen Regierungschefs nach Ansicht vonKritikern aus Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein ihre Vorsorgepflicht gegenüber den Bürgern. Etwa 50 Vertreter von Bürgerinitiativen der drei Länder wandten sich amSamstag in Wismar mit einem offenen Brief an Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Die norddeutschen Landschaften würden durch dieWindanlagen sinnlos ausgebeutet und zerstört, meinen die Dachorganisationen «Vernunftkraft» aus Niedersachsen, «Für Mensch undNatur – Gegenwind» aus Schleswig-Holstein und «Freier Horizont» aus
Mecklenburg-Vorpommern. Ende Januar hatten die Nord-Regierungschefs den weiteren Zubau an Land von 2,5 Gigawatt Leistung pro Jahr gefordert.   

Windrad an der B64 bricht zusammen

20 Jahre alter Prototyp verliert alle Rotorblätter

Aus bislang ungeklärter Ursache brach das Maschinenhaus mit allen Rotorblättern eines 100 Meter hohen Windrades ab und stürzte senkrecht zu Boden.

Ein gewaltiger 100-Tonnen-Trümmerhaufen aus Metall und Kunststoff lag zu Füßen des 67 Meter hohen Turms. Das Windrad stand ungefähr 200 Meter von der vielbefahrenen B64 und einen Kilometer von der nächsten Ortschaft entfernt.

http://www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/altenbeken/altenbeken/20692189_Ursache-fuer-Windradabsturz-weiter-unklar.html

http://www.lz.de/owl/20691108_Windrad-an-der-B64-bricht-zusammen.html

Neu-Anspach/Schmitten: Frischer Wind in der Politik

Neue Wählergemeinschaften gegründet

Gleich zwei Kommunen haben eine Bürgerliste „Neue offene Wählergemeinschaft“ gegründet. In Neu-Anspach und Schmitten wollen die Initiatoren frischen Wind in eine ihrer Meinung nach träge Politik bringen.

Mit ihrer am 4. September gegründeten Bürgerliste „Neue offene Wählergemeinschaft Neu-Anspach“ (Bürgerliste Now Neu-Anspach) wollen die Gründungsmitglieder, allen voran Bernd Töpperwien, Artur Ott, Christian und Jessica Holm, ein Zeichen setzen. Und sich selbstverständlich auf die anstehenden Kommunalwahlen 2016 vorbereiten.

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Die hässliche Kehrseite des „sauberen“ Stroms

Umweltsünden der „erneuerbaren Energien“

Wind ist geradezu ein Synonym für frische Luft, für freies Atmen in gesunder Umgebung. Die Öko-Profiteure der Windenergiebranche nutzen diese Assoziation selbstverständlich nach Kräften, um ihrer Branche ein Saubermann-Image zu verschaffen, während man im Gegensatz dazu die Kohlekraftwerke als „Dreckschleudern“ verunglimpft und die Kernkraft gleich ganz und gar verteufelt. Da letztere eine für große Industrieanlagen fast schon unglaublich gute Gesundheitsbilanz der Beschäftigten aufweisen, wird nach dem Abklingen des Fukushima-Schocks aktuell wieder einmal mit besonderem Nachdruck versucht, den Bergbau zum generellen Sündenbock zu machen, indem man ihn wegen der damit verbundenen Eingriffe in die Natur an den Pranger stellt. Verschwiegen wird dabei, dass bei konsequenter Anwendung dieser Ideologie auch Wind- und Solarenergie mit zu den ganz großen Umweltsündern gehören.

http://ruhrkultour.de/die-haessliche-kehrseite-des-sauberen-stroms/

Windkraft – Abgerechnet wird erst zum Schluss

…Bis 2005 landeten die toxischen, kleingeschnittenen Flügel auf Deponien. Diese Möglichkeit der Entsorgung fiel erst durch ein Gesetz aus dem Jahr 2005 weg. Seitdem bleibt nur die thermische Beseitigung und Verwertung, vorrangig in Müllverbrennungsanlagen und Zementwerken oder der Export oder die Deponierung. Nach dem Recycling, falls es denn stattfindet, bleiben dennoch schätzungsweise an die 20 Prozent nicht wiederverwertbaren Abfalls zurück.

http://ruhrkultour.de/windkraft-abgerechnet-wird-erst-zum-schluss/

Eltville hat gewählt

Die Eltviller Bürger haben sich am 31.05.2015 beim Bürgerentscheid mit 54,1% der abgegebenen Stimmen gegen Windräder gewandt. Das ist ein eindeutiges Ergebnis.

Verfehlt wurde allerdings das Quorum, so dass die Entscheidung noch nicht endgültig ist, sondern von der Stadtverordnetenversammlung noch einmal bekräftigt werden muss, denn ein Bürgerentscheid hat eine endgültig entscheidende Wirkung, wenn die JA-Stimmen eine Zahl von mindestens 25% aller Wähler erreichen. Tun sie das nicht – wie in Eltville – sondern liegen unter diesem “Quorum”, dann muss die Stadtverordnetenversammlung über die zur Abstimmung gestellte Frage endgültig entscheiden. Das macht aber den Bürgerentscheid nicht wirkungslos. Er ist eine faktische Bekundung der Meinung der wählenden Bürger. „Eltville hat gewählt“ weiterlesen

Immer weniger Wind durch immer mehr Windkraftanlagen

Pressemitteilung, 29.05.2015

In Deutschland wird der Wind immer schwächer – mit erheblichen Auswirkungen. Meteorologen haben die ständig zunehmende Zahl von Windrädern als Ursache im Verdacht.

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