Klimaneutralität: „Grundidee der Energiewende absolut unsinnig“ – WELT

Deutschland setzt auf nachhaltige Energie. Doch ein Experte warnt:
Unseren Energiebedarf mit Windrädern und Solaranlagen zu decken, sei schlicht unmöglich, erklärt der Chemiker Professor Robert Schlögl, Direktor am Berliner Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft.


WELT: Kann die deutsche Energiewende gelingen?

Robert Schlögl: So, wie wir die Dinge momentan angehen – sicher nicht. Hierzulande stellt man sich die Energiewende noch immer so vor, als könne man konventionelle Kraftwerke einfach nach und nach durch Wind- und Solaranlagen ersetzen. Doch so einfach ist es leider nicht. Weil Strom aus Sonne und Wind nicht beständig und planbar zur Verfügung steht, sondern wetterbedingt hohen Schwankungen unterliegt, sind große Änderungen im System der elektrischen Energieversorgung erforderlich.

WELT: Bei einem Überangebot von erneuerbarer Energie müsste man sie doch nur speichern und könnte sie zu einem späteren Zeitpunkt nutzen, wenn die Nachfrage größer als das aktuelle Angebot ist.

Schlögl: In der Theorie klingt das gut. Doch in der Praxis …

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Klimaneutralität: „Grundidee der Energiewende absolut unsinnig“ – WELT

Baustopp für die größte Batterie der Welt

Wieder ein Rohrkrepierer!

Vor einem halben Jahr hatten wir über die größte Batterie der Welt berichtet: Im Ostfriesland wollte die Firma EWE Ökostrom in unterirdischen Salzkavernen speichern. 700 MWh Leistung sollte die Redox-Flow-Batterie aus nachhaltigen Materialien haben. Jetzt hat EWE den Bau gestoppt.

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Quo vadis Industrieland Deutschland?

Die staatlich gelenkte Energiewende agiert auf einem erschreckend niedrigen technischen Niveau, selbst der Bundesrechnungshof moniert. Nun soll die Elektromobilität auf dieses Torso aufgesattelt werden. Ohne funktionierende und bezahlbare Stromspeicher für mindestens die Hälfte der täglichen Stromerzeugung kann eine Absenkung des CO2-Ausstoßes auch durch die Elektromobilität nicht erfolgen.


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Blindflug oder Abflug? Energiewender Flasbarth erklärt Energiewende

Tichys Einblick vom 03.04.2019 – Von Holger Douglas

Kein Netz, kein Speicher, kein Strom – aber erst einmal alle Kraftwerke abschalten, die noch für Strom sorgen.

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Stromnetz minus Grundlast ist gleich smart

Von Roger Letsch

Pünktlich am 1. April twitterte sich der Staatssekretär Jochen Flasbarth um Kopf und Kragen, als er den Twittertag der offenen Fragen des Bundesumweltministeriums bespielte. Seine These lautet grob gesagt: Wir werden uns in Zukunft smarter und moderner selbst bescheissen. Es kommt die schöne neue Welt der Versorgungssicherheit ohne Grundlastfähigkeit der Netze – und der Stromabschaltungen.


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Woher kommt der Strom und kann man ihn speichern? 9. Woche

achgut.com vom 12.03.2019 – Von Rüdiger Stobbe

Die 9. Woche 2019 hatte es in sich. Es war weitgehend schönes Wetter. Die Windstromerzeugung schwächelte. Sonnenstrom konnte dies tagsüber ausgleichen. Zum Abend hin wurde es hingegen kritisch. Deutschland musste zwecks Deckung der Lücken Strom in erheblicher Menge importieren. Zum Glück konnten unsere Nachbarn den Strom bereitstellen.

Die komplette Kolumne bei achgut.com lesen.

Woher kommt der Strom und kann man ihn speichern? 8. Woche

achgut.com vom 05.03.2019 – Von Rüdiger Stobbe

Um das naturgemäß schwankende Angebot von Sonnen- und Windstrom auszugleichen, wird ganz gerne die Geschichte von kommenden Großspeichern erzählt. Wenn man diesen Gedanken durchspielt und sich dabei nur auf die deutschen Haushalte beschränkt, dann merkt man schnell: Das ist reines Illusions-Theater.

Die komplette Kolumne bei achgut.com lesen.

Die größte Batterie der Welt im Einsatz – und nur ein Tropfen an Energie

Die Lösung für das Energie-Nichtversorgungs-Chaos mit Wind und Sonne heißt nun: riesige Lithium-Ionen-Batterien, wie sie von Elon Musk angedient wurde. Er schaffte es, eine Batterieeinheit von 129 MWh an das von Windenergie besessene Südaustralien zu liefern, kassierte 150 Millionen Dollar und wurde nie wieder gesehen.

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Der Ausstieg aus der Kohleverstromung in 2038 nach dem Plan der „Kohlekommission“ – die technische Analyse eines kompletten Versagens

von Dr.-Ing. Erhard Beppler
Ein technisch nicht durchdachter Kohleausstieg als Teil einer eben solchen Energiewende zur Absenkung des CO2-Ausstoßes kann nicht funktionieren.

In 2038 müßten je nach Stromerzeugung täglich im Mittel  570 bis 731 GWh (24 bis 31 GW) gespeichert werden können. 

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Dresden erteilt Investition in Pumpspeicherwerk Absage

Klare Aussage von der Stadt: Dresden wird nicht in die Wiederbelebung des Pumpspeicherwerks Niederwartha investieren. Die Absage an die Ökostromanlage hat einen besonderen Grund:
“Das Pumpspeicherwerk ist unrentabel, aber im Falle eines Blackouts systemrelevant”!

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Die deutsche Energiewende aus Norwegischer Sicht

Eine Norwegische Gruppe, zusammengesetzt aus Energieexperten und Wissenschaftlern, hat sich die öffentlich verfügbaren Zahlen der Fraunhofer Gesellschaft und von Agora- Energiewende angesehen und auf diesen Grundlagen eine PowerPoint Präsentation erstellt, die sämtliche dort veröffentlichten Zahlen zur Entwicklung der deutschen Energiewende berücksichtigt (Stand 2015). Dabei kommt eine erfrischend nüchterne Analyse der deutschen Wendepläne zustande.

Die Norweger haben ihre Analyse in einer Powerpoint-Präsentation zusammengefasst, die Sie vom Kalte-Sonne-Server herunterladen können.

Der erste Teil umfasst 12 MB.

Ein nüchterner Blick aus Norwegen auf die deutsche Energiewende – Präsentation Teil 1
(via)

In einem zweiten Teil geht es um die Speicherung der erneuerbaren Energien. Auch hier ergeben die Analysen zu den notwendigen Mengen an Speicher-Kapazität, um unstete Wind- und Sonnenenergie ausreichend vorhalten zu können, ein weltweit eher hoffnungsloses Bild.
(8 MB)

Ein nüchterner Blick aus Norwegen auf die deutsche Energiewende – Präsentation Teil 2
(via)

Mehr bei Eifelon.de

und die Kalte Sonne Teil 1 und Teil 2