VGH Kassel: Odenwald-Kommunen scheitern mit Windkraft-Klage

KASSEL/ERBACH/DARMSTADT – Die zwölf Städte und Gemeinden des Odenwaldkreises sind mit ihrem eigenen Plan für Windradflächen vor dem Verwaltungsgerichtshof (VGH) Kassel gescheitert. Das Land Hessen habe den Plan nicht genehmigen müssen, entschieden die Kasseler Richter am Montag. Laut Urteil haben die Kommunen zu Unrecht einen 1000-Meter-Mindestabstand zwischen Windenergieanlagen und Siedlungen als Ausschlusskriterium für Windradstandorte angesehen. Sie hätten stattdessen in jedem Einzelfall eine Abwägung über Abstände zulassen müssen.
Hörfunkbeitrag des HR:
Die Revision gegen das Urteil wurde nicht zugelassen. Eine Nichtzulassungsbeschwerde vor dem Bundesverwaltungsgericht ist möglich. (Az.: 4 A 2426/17)
Mehr erfahren bei Echo Online und Hessischen Rundfunk

PM der FDP-Fraktion Hessen: ROCK zu Windkraft in Hessen auf dem Rückzug

  • 300 Windräder fallen bis 2024 aus der Förderung
  • 80 % der aus der Förderung fallenden Windräder müssen abgebaut werden
  • Schneller Umstieg von Kohle auf Gas könnte 150 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr einsparen

ROCK zu Windkraft in Hessen auf dem Rückzug

„Ereignisse im Bilanzkreissystem” – DIE ACHSE DES GUTEN

Die Bundesregierung teilt fragenden Bundestagsabgeordneten – in diesem Fall der AfD – mit, dass es im Juni an drei Tagen mehr Bedarf an Strom gab, als in „vorgehaltener Regelleistung“ hätte geliefert werden können. Also es war zu wenig Strom da!

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Quelle: „Ereignisse im Bilanzkreissystem” – DIE ACHSE DES GUTEN. ACHGUT.COM

VG Karlsruhe: Wind”park” auf dem “Welscheberg” darf gebaut werden

Buchen-Hainstadt – Verwaltungsgericht Karlsruhe entscheidet trotz des Status eines „faktischen Vogelschutzgebiets“ zugunsten von Windenergieanlagen auf dem Welscheberg.

Mehr erfahren bei Initiative Hoher Odenwald e.V. und in der RNZ

 

Klimaneutralität: „Grundidee der Energiewende absolut unsinnig“ – WELT

Deutschland setzt auf nachhaltige Energie. Doch ein Experte warnt:
Unseren Energiebedarf mit Windrädern und Solaranlagen zu decken, sei schlicht unmöglich, erklärt der Chemiker Professor Robert Schlögl, Direktor am Berliner Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft.


WELT: Kann die deutsche Energiewende gelingen?

Robert Schlögl: So, wie wir die Dinge momentan angehen – sicher nicht. Hierzulande stellt man sich die Energiewende noch immer so vor, als könne man konventionelle Kraftwerke einfach nach und nach durch Wind- und Solaranlagen ersetzen. Doch so einfach ist es leider nicht. Weil Strom aus Sonne und Wind nicht beständig und planbar zur Verfügung steht, sondern wetterbedingt hohen Schwankungen unterliegt, sind große Änderungen im System der elektrischen Energieversorgung erforderlich.

WELT: Bei einem Überangebot von erneuerbarer Energie müsste man sie doch nur speichern und könnte sie zu einem späteren Zeitpunkt nutzen, wenn die Nachfrage größer als das aktuelle Angebot ist.

Schlögl: In der Theorie klingt das gut. Doch in der Praxis …

Der Welt+- Artikel kann hier erworben werden:
Klimaneutralität: „Grundidee der Energiewende absolut unsinnig“ – WELT

Neues Video der DSGS e.V. – Zum Schlafen ab in die Gartenhütte: Windkraft schlägt zu

Windkraft vertreibt die Menschen aus ihren Wohnungen. Erholsamer Schlaf ist für viele nicht mehr möglich.
Doch wer von den Menschen, die nur leichter durch Windradinfraschall betroffen sind, führt seine Probleme auf den Betrieb der Windenergieanlagen zurück?

Verbandsgemeinden scheitern mit Klage gegen Windenergieanlagen auf der „Kuhheck“

VG KoblenzUrteil vom 8. August 2019, 4 K 1191/18.KO

Die Genehmigung zur Errichtung und zum Betrieb von vier Windenergieanlagen (WEA) in der Exklave „Kuhheck“ verstößt nicht gegen das interkommunale Abstimmungsgebot.

Eine Klage der Verbandsgemeinden Hachenburg und Selters gegen die der beigeladenen Projektentwicklungsgesellschaft erteilte Genehmigung des Landkreises Neuwied wies das Verwaltungsgericht Koblenz ab.


Quelle und Download

Gegen diese Entscheidung können die Beteiligten die Zulassung der Berufung durch das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz beantragen.