Lithium-Abbau in Südamerika: Kehrseite der Energiewende

Im Dreiländereck Bolivien, Chile, Argentinien sollen 70 Prozent der weltweiten Lithium-Vorkommen lagern. Der Rohstoff wird gebraucht, um Elektro-Auto-Batterien herzustellen. In Zeiten der Energiewende wächst der Bedarf nach Lithium rasant. Doch dessen Abbau zerstört die Lebensgrundlage der indigenen Bevölkerung.

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Hörfunkbeitrag vom 30.04.2019

 

Energiewende wird Bedarf an kritischen Metallen erhöhen

Wenn ein Rohstoff fehlt, kann dies ganze Industrien empfindlich treffen!

Stahl, Kupfer, Kobalt, Lithium, Seltene Erden und andere Hochtechnologie-Metalle werden in Zukunft vermehrt gebraucht, um neue Wind- und Solaranlagen, Energiespeicher und Stromnetze zu bauen.
Damit steigt die Abhängigkeit Deutschlands von Rohstoffimporten. Das ist riskant!


Weitere Infos in der  weiterführenden Publikation
Rohstoffe für die Energieversorgung der Zukunft: Geologie – Märkte – Umwelteinflüsse” (Analyse aus der Schriftenreihe Energiesysteme der Zukunft)

und im Beitrag der “Welt” vom 26.11.2017: https://www.welt.de/wirtschaft/article170960155/Die-gefaehrliche-Nebenwirkung-des-E-Auto-Booms.html?wtmc=socialmedia.facebook.shared.web

 

Strom als wahrer Luxus: Saft fürs Elektro-Auto

Von Holger Douglas

Prognosen Windräder-Bedarf: 120.000 – 240.000

Wo bleiben denn die Bagger, Kräne und Betonmischer? Die Eisenbieger und Stahlgießer? Mindestens 15 bis 20 neue große Kraftwerksblöcke müssen schließlich gebaut werden. Ein Kraftwerksbau dauert gut und gerne fünf bis sechs Jahre, nicht eingerechnet Verzögerungen durch Proteste und Prozesse.

Mit dem Bau sollte nämlich schleunigst begonnen werden, soll das Ziel erreicht werden, schon ab 2030 nur noch Elektroautos über unsere Straßen schnurren zu lassen und Autos mit Benzin- oder Dieselantrieb zu verbieten. Ganz zu schweigen von dem im Weinkeller der Regierung vereinbarten Ziel von einer Million Elektro-Autos im Jahre 2020.

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