BZ: Windräder machen mehr Lärm als geplant

Die Windkraftanlagen im neuen Bürgerwindpark Südliche Ortenau machen einigen Bewohnern im Schuttertäler Regelsbach zu schaffen: Sie hören ein “Wummern”, das ihnen teilweise sogar den Schlaf raubt.

Vor wenigen Wochen ist die siebte und letzte Windkraftanlage des Bürgerwindparks Südliche Ortenau fertig geworden. Von Juli an sollen die Anlagen in Regelbetrieb gehen. Während die Freude über die Fertigstellung beim Betreiber “Green City Energy” groß ist, plagen Anwohner im Schuttertäler Regelsbach andere Sorgen: Die Anlagen machen bei Südwestwind (vor allem nachts) Lärm, der sie nicht mehr schlafen lässt.

http://www.badische-zeitung.de/schuttertal/windraeder-machen-mehr-laerm-als-geplant–123243356.html

LR: Windräder können Gesundheit negativ beeinflussen

PITSCHEN-PICKEL “Können Windräder krank machen?” lautete die Frage eines informativen Abends in Pitschen-Pickel. Die Einwohner des Heideblicker Ortsteils wehren sich gegen den Bau von zwei neuen, über 200 Meter hohen Windkraftanlagen mit einem Abstand von nur 1050 Metern zu den ersten Häusern des Dorfes. Sie sind besorgt über negative gesundheitliche Auswirkungen.

In einem Brandbrief an Ministerpräsident Dietmar Woidke forderten die Pitschen-Pickeler Ende März einen Mindestabstand von 2000 Metern für die neuen Windräder. “Die Antwort ist für uns nicht zufriedenstellend.”

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Ökostrom: Schleswig-Holstein kämpft gegen den Phantomstrom

Der mühsam gefundene Kompromiss für das Ökostromgesetz steht auf der Kippe. Vor der entscheidenden Sitzung des Bundesrates stellt sich ein Grüner quer.

Den Protest führt das Land Schleswig-Holstein und dessen Umweltminister Robert Habeck an. “Widersinnig” sei, was die Bundesregierung plane und “hasenfüßig”. Der Bund “verspielt die Zukunft”, sagte Habeck SPIEGEL ONLINE.
Es geht um ein zentrales Ärgernis der Energiewende: die immer größer werdenden Kosten.
Sie werden dadurch verursacht, dass Wind- und Solaranlagen abgeschaltet werden müssen, weil der Strom nicht durch die überlasteten Netze passt, die Erzeuger ihn aber dennoch bezahlt bekommen. 400 Millionen Euro mussten die Stromkunden für den sogenannten Phantomstrom im vergangenen Jahr zahlen, in ein paar Jahren könnten die Kosten wegen des weiter fortschreitenden Ausbaus der Windkraft das Zehnfache betragen. Das fürchtet jedenfalls die Bundesnetzagentur.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/eeg-neuer-streit-um-die-erneuerbaren-a-1098045.html

Wiesbadener Kurier: Trinkwasserprüfung verzögert Wiesbadener Windkraftprojekt auf der Hohen Wurzel

Der Zeitplan für das Wiesbadener Windkraftprojekt auf der Hohen Wurzel kommt gehörig durcheinander. Eigentlich wäre jetzt – Mitte Juni – die gesetzlich vorgeschriebene Frist für die Erteilung eines Genehmigungs-Bescheids abgelaufen.

Doch nun hat das Regierungspräsidium Darmstadt (RP) angekündigt, diese Frist um drei Monate zu verlängern. Gleichzeitig klagen die Windkraftgegner über hohe Gebühren für Informationen aus dem RP. Es seien noch „Fragen abzuklären“, heißt es zur Fristverlängerung. Konkret geht es nach RP-Angaben darum, „ob denn Gefahren durch die Errichtung und den Betrieb der Anlagen für das Grundwasser bestehen und wie diesen wirksam begegnet werden kann“.

http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/wiesbaden/nachrichten-wiesbaden/trinkwasserpruefung-verzoegert-wiesbadener-windkraftprojekt-auf-der-hohen-wurzel_16997031.htm

Die Welt: Stadtwerke erwarten Zusammenbruch des Stromhandels

von Daniel Wetzel

Die Gewinne der deutschen Energieversorger werden dramatisch schrumpfen, der Stromhandel fast völlig zusammenbrechen, sagt der Stadtwerkeverbund Thüga voraus. Ein Bereich wird komplett unprofitabel.

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