Energiewende: Teurer Irr- und Sonderweg

Interview mit Justus Haucap

Der Ökonom Justus Haucap über eine verfehlte Energiepolitik, mangelnden Wettbewerb und sein fehlender Glaube an staatliche Steuerung.

WirtschaftsWoche: Herr Haucap, ist die Energiewende ein Erfolg?
Herr Justus Haucap: Das kann man leider nicht sagen. Sie ist ein nationaler Sonderweg, gepflastert mit Milliarden an Subventionen. Und der Ertrag des Ganzen ist höchst bescheiden: Deutschland produziert zwar Unmengen an Ökostrom, aber wir stoßen kaum weniger CO2 aus als vor der Energiewende. Das sollte doch das eigentliche Ziel sein.

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Kolumne “Die Energiefrage” Nr. 58: Stabile Hochdruckwetterlagen – Feind der Windenergie

Liebe Freunde und Kollegen,

nach längerer Pause, bedingt durch starke berufliche Beanspruchung, haben wir heute mal wieder eine Kolumne in „Die Energiefrage“ veröffentlicht. Es geht diesmal um ein aktuelles Wetterereignis: die lange Dürre seit April, die erst heute zu Ende gehen scheint. Es ist nicht die längste Dürreperiode, im Jahr 1540 fiel der Niederschlag gleich für elf Monate aus. Wir erklären die meteorologischen Hintergründe, die zu dem Extremereignis führten, und erläutern die energiewirtschaftlichen Folgen.

Häufig wird im Zusammenhang mit dem sehr trockenen Sommer ja von „Klimakatastrophe“ gesprochen. Der Blick in die Chroniken im letzten Jahrtausend zeigt aber, dass es solch extreme Dürreperioden nicht nur in biblischen Zeiten gab, sondern auch für Perioden gut belegt sind, in denen dem Mensch noch kein Einfluss aufs Wetter zugesprochen wurde. Insgesamt ist der Begriff „Klima“ hier sowieso unberechtigt. Dieses bezeichnet per Definition das mittlere Wetter, gemittelt über mindestens 30 Jahre. Einzelne Extremwetterlagen fallen da kaum ins Gewicht.

Was aber dem energiewirtschaftlich Interessierten besonders auffiel ist, dass seit Beginn der Dürreperiode die Windkraftproduktion nahezu ausfiel; Solaranlagen produzierten zwar tagsüber, wegen der großen Hitze aber mit geringem Wirkungsgrad. Gerade die vielgeschmähten Kern- und Braunkohlekraftwerke mussten die Grundversorgung übernehmen, das Ausbalancieren des Stromnetzes übernahmen Steinkohle- und Gaskraftwerke. Daher ist beim Sprechen über die Wetterlage im Juli der Titel nicht unberechtigt: Stabile Hochdruckwetterlagen – der natürliche Feind der Windenergie.

Die älteren Beiträge unserer Kolumne haben wir hier zusammengefasst: „Die Energiefrage“.

Herzliche Grüße aus dem heute verregneten Taunus,

Björn Peters

PM: Gutachterbüros und Genehmigungsbehörden haben im Vogelsberg versagt

Baumklopfer“ in Hessen ist kein Einzelfall!

PRESSEMITTEILUNG der NATURSCHUTZINITIATIVE e. V. (NI)

Quelle: https://naturschutz-initiative.de/pressemitteilungen/329-13-08-2018-pm-gutachterbueros-und-genehmigungsbehoerden-haben-im-vogelsberg

Bundestag – Kleine Anfrage: Kontrolle und Entsorgung von Windkrafträdern

Der TÜV fordert eine „umfassende Prüfung auch für Windenergieanlagen auf Basis der Betriebssicherheitsverordnung

Die FDP-Fraktion problematisiert in einer Kleinen Anfrage (19/3619) die Kontrolle sowie die Entsorgung von Windkrafträdern. Von der Bundesregierung will die Fraktion unter anderem Auskunft über die Zahl der Havarien von Windkrafträdern sowie über Brandschutz und technische Kontrolle. Zudem erkundigen sich die Liberalen nach Entsorgungsmodalitäten.

Download (PDF, 95KB)

Mehr erfahren bei Umweltruf.de

JU: Signale für eine bürgernahe Energiewende gesetzt

Ein starkes Signal für eine bürgernahe Energiewende konnte die Junge Union (JU) im Kreis Paderborn auf ihrem diesjährigen Bundesparteitag, dem Deutschlandtag, in Dresden setzen. Zwei Paderborner Anträge zur erneuten Einführung einer Länderöffnungsklausel und zur Abschaffung der Privilegierung von Windkraftanlagen im Baugesetzbuch wurden von den Delegierten aus ganz Deutschland mit großer Mehrheit angenommen und beschlossen.

Weiterlesen: http://www.ju-paderborn.de/aktuelles/signale-fuer-eine-buergernahe-energiewende-gesetzt/

Krackow: Windkraftanlage brennt

Krackow (MOZ) Gleich hinter der brandenburgischen Landesgrenze in Mecklenburg-Vorpommern stand am Samstag gegen Mittag ein Windrad im Windfeld bei der Ortschaft Krackow in Flammen.

Schwarze Rauchwolken breiteten sich weithin sichtbar aus. Das Maschinenhaus loderte lichterloh. Brennende Teile fielen zu Boden.

Weiterlesen: https://www.moz.de/landkreise/uckermark/schwedt-und-angermuende/artikel90/dg/0/1/1674482/

Video: Privat / Arij Schwers Quelle: MOZ

Kreative Zerstörung statt Nachhaltigkeit

Essay von Thilo Spahl

Deutschland gibt sich gerne innovativ. Mit echtem Fortschritt haben Energie-, Verkehrs- und Agrarwende jedoch wenig zu tun.

Gesellschaftlicher, technologischer und wirtschaftlicher Fortschritt hängen eng zusammen. Je umfassender die Naturbeherrschung durch Technik, je produktiver die Wirtschaft, desto besser das Leben der Menschen. Unser Wohlstand ist auf Fortschritt und Wachstum angewiesen. Aber der Motor läuft schon ziemlich lange nicht mehr rund.

Weiterlesen: https://www.novo-argumente.com/artikel/kreative_zerstoerung_statt_nachhaltigkeit