10-H-Regelung auf Polnisch

Die neue Regierung in Polen plant eine Abstandsregelung für Windkraftanlagen nach dem bayerischen Muster. Das könnte das kleine Hoch für die Windenergie in den vergangenen Jahren gleich wieder abwürgen. Erneuerbaren-Experten warnen, sehen aber durchaus Regulierungsbedarf.

Die Parlamentarier der konservativen PiS begründen ihren Vorstoß unter anderem mit über 50 Protestschreiben von Bürgerinitiativen, die sich gegen Windkraftanlagen in ihren Gemeinden ausgesprochen hätten. Zudem wird ein Bericht der obersten staatlichen Kontrollbehörde NIK angeführt, der eine Abstandsregelung als notwendig erachtet und beim bisher geltenden Recht die Meinung von anliegenden Bewohnern und Gemeinden zu wenig berücksichtigt sieht.

http://www.klimaretter.info/politik/hintergrund/20923-10h-regelung-auf-polnisch

Kostentreiber EEG-Umlage

Niedriger Strompreis an der Börse:
Warum Verbraucher und Industrie nichts davon haben
Das Paradoxe: Weil der Strompreis jetzt so niedrig ist, fällt die EEG-Umlage besonders hoch aus. Sie stieg Anfang des Jahres auf 6,35 Cent je Kilowattstunde – Rekord.
Inzwischen liegt der Anteil des grünen Stroms bei einem Drittel, fünfmal so viel wie 2000.
Allein von 2015 bis 2035 summiert sich die von allen Stromverbrauchern zu zahlende EEG-Umlage auf über 400 Milliarden Euro. „Das ist das größte Subventionsprogramm in der deutschen Geschichte“, so Frondel.

http://www.aktiv-online.de/nachrichten/detailseite/news/niedriger-strompreis-an-der-boerse-warum-verbraucher-und-industrie-nichts-davon-haben-9411

DIE ZEIT: Zieht den Stecker! – Der Schweizer Strommarkt funktioniert nicht mehr.

Der Fall Alpiq ist erst der Anfang. Der Schweizer Strommarkt funktioniert nicht mehr.

Die Schuldige ist schnell gefunden. Es ist: Angela Merkel. Die deutsche Bundeskanzlerin und ihre katastrophale Energiewende zerstörten die Schweizer Wasserkraftwerke, heißt es. Der “besinnungslos subventionierte” Wind- und Solarstrom habe das “blaue Gold” aus unseren Alpentälern entwertet. Ja, die größte Volkswirtschaft des Kontinents verwüste den gesamten europäischen Strommarkt. Also ab vor den Kadi mit Merkel & Co.: “Es wäre an der Zeit, Deutschland bei der WTO zu verklagen“, fordert die Basler Zeitung.

http://www.zeit.de/2016/14/strommarkt-schweiz-alpiq

Brandenburg – 4 Tote bei Unfällen an WKA

Potsdam (dpa)
“Bei Unfällen an Brandenburger Windkraftanlagen sind in den vergangenen Jahren vier Arbeiter getötet worden. Zwei Montagetechniker wurden zudem schwer verletzt, wie das Umweltministerium auf eine parlamentarische Anfrage der AfD mitteilte. Alle vier getöteten Arbeiter stürzten in die Tiefe. Darüber hinaus kam es seit 2003 zu 16 weiteren Unfällen an den Anlagen. Bei acht Zwischenfällen rissen Rotorblätter oder Teile davon ab, einige verursacht durch Blitzeinschläge. Drei Mal brannten die Gondeln in Aufzugsschächten. Brände verursachten weitere Schäden.”

Erneuerbare Energien – Die Lüge des Flächenbedarfs

Warum die Energiewende scheitern wird. Die Flächenbilanz!

Um 30% des Energiebedarfes (Endenergiebedarfes) von Deutschland über Erneuerbare Energien zu decken sind 15% der Landfläche Deutschlands erforderlich.

Um 100% des Energiebedarfes (Endenergiebedarfes) von Deutschland über Erneuerbare Energien zu decken sind 50% der Landfläche Deutschlands erforderlich.

http://www.science-skeptical.de/blog/warum-die-energiewende-scheitern-wird-die-flaechenbilanz/0015222/

Der Spiegel – 2004 – Die große Luftnummer

Schon 2004 war alles bekannt, hier der Artikel aus dem Spiegel:
Quer durch die Republik wächst der Widerstand gegen die Verspargelung der Landschaft durch immer mehr Windräder. Ökonomisch macht ein weiterer Ausbau wenig Sinn: Er würde Milliarden an Fördergeldern verschlingen, der Nutzen für die Umwelt wäre gering.
„Das sind die schlimmsten Verheerungen seit dem Dreißigjährigen Krieg“, sagt Hans-Joachim Mengel. Deshalb hat der Berliner Politikprofessor in Brandenburg die Initiative „Rettet die Uckermark“ gegründet. Bei den letzten Kreistagswahlen im Landkreis Uckermark gewann Mengel aus dem Stand die meisten Stimmen.
Dass sich ausgerechnet auch Umwelt und Landschaftsschützer gegen die grüne Vision einer klimaschonenden Energiepolitik formieren, entbehrt nicht einer gewissen Ironie. Aber solche Widerstände werden in Kauf genommen, sie werden von grünen Spitzenfunktionären als „romantisch“ abgetan. Schließlich, so die Befürworter der Windkraft, geht es ja um das große Ganze: um eine Verminderung des CO2-Ausstoßes, um eine saubere und obendrein nie versiegende Energiequelle und um eine Zukunftsbranche, die Arbeitsplätze schafft.

Aber stimmt das wirklich? Handelt es sich beim weiteren Ausbau der Windkraft nicht eher um eine volkswirtschaftliche Fehlinvestition, die Milliarden verschlingt? Die mehr Arbeitsplätze vernichtet als schafft? Die eher heute als morgen gestoppt oder zumindest massiv reduziert werden muss?

Alles war 2004 schon bekannt. Lesen Sie weiter unter:

Australien – unabhängige Studien zu von WKA emittiertem Schall

Die australische Regierung stellt 3,3 Mio. AUD zur Verfügung, um die Wirkung von durch WEA verursachten Infraschall durch unabhängige Forscher untersuchen zu lassen. In Deutschland wird Vergleichbares immer noch verhindert.

http://www.windwahn.de/index.php/wissen/hintergrundwissen/schall-emittiert-von-windkraftwerken-australien-leitet-unabhaengige-studien-ein

Die große Stromlüge – arte — Dienstag, den 29.03. um 20:15 Uhr / Wiederholung am Freitag, 01.04. um 8:55 Uhr

Der Dokumentarfilm durchleuchtet die verschiedenen Versprechen, die im Namen eines liberalen europäischen Energiemarkts gemacht wurden, und analysiert die Hintergründe für das Scheitern dieser europäischen Vision.

Hier noch der Link als zusätzlichen Hinweis auf die Fernsehsendung.

http://www.arte.tv/guide/de/052400-000-A/die-grosse-stromluege

AfD: Programm gegen Energiewende

Die AfD wird nicht billigen, dass eine Energiewende planwirtschaftlich durchgesetzt wird, deren immense Kosten von allen Haushalten – unabhängig von ihrer wirtschaftlichen Situation – gleichermaßen zu tragen sind. Aus unserem Bekenntnis zur sozialen Verantwortung in der Marktwirtschaft lehnt die AfD jede Subvention der Energiegewinnung – außer Anschubfinanzierungen für neue zukunftsträchtige Technologien – ab. Das EEG als System der Dauersubvention ist abzulehnen. Die Energieproduktion hat sich am Markt zu bewähren, muss Versorgungssicherheit gewährleisten, umweltverträglich und bezahlbar sein und darf die ökonomische Entwicklung Deutschlands nicht behindern.

https://www.alternativefuer.de/programm-hintergrund/fragen-und-antworten/energie-und-umweltpolitik/

Neue Züricher Zeitung: Den Spuk beenden

Die Energiepolitik steht vor einer Wende: Entweder sie verkeilt sich in der Planwirtschaft, oder sie setzt der zerstörerischen Politik einer Energiewende integral ein Ende.

Aus den USA kennen wir die sogenannte Porzellanladen-Regel: «If you break it, you own it.» Wer ein zum Kauf angebotenes Stück zu Bruch gehen lässt, muss dafür bezahlen. In Zeiten einer Energiewende-Politik gilt diese Regel für den Staat: Wenn er durch Strategien, Verbote, Vorschriften, Abgaben und andere massive Eingriffe den Strommarkt aus den Angeln hebt, dann muss er zur Verantwortung gezogen werden.

Die Hauptursache für die tiefen Strommarktpreise ist Deutschlands Förderpolitik. Die Marktpreise sind deshalb so tief, weil die Subventionen so hoch sind. Die deutschen Verbraucher bezahlen für die geförderte Stromerzeugung jährlich 25 Milliarden Euro. Dafür erhalten sie Strom im Wert von 1,5 Milliarden Euro – die Differenz versiegt in einem ineffizienten Wirtschaftszweig. Neben dem «grünen» Strom kommen in Deutschland nur gerade die billigsten herkömmlichen konventionellen Kraftwerke zum Zug, die es zur sicheren Stromversorgung aber unbedingt braucht, allen voran Kohlekraftwerke.

Auch die schweizerischen Subventionen für Ökostrom richten grossen Schaden an. Grüne Stromversorger wie die Industriellen Werke Basel (IWB) geben zu, nur noch in die subventionierte Stromerzeugung zu investieren.

In der Verantwortung steht nicht irgendeine Stromfirma, sondern der Staat und damit der Gesetzgeber. Er «besitzt» – in Anlehnung an die Porzellanladen-Regel – die Energiepolitik. Durch Ablehnung der ordnungspolitisch radioaktiven «Energiestrategie 2050» bei der Schlussabstimmung im Sommer kann er dem Spuk ein würdiges Ende bereiten.

http://www.nzz.ch/meinung/debatte/den-spuk-beenden-1.18717789

Deutsche Wirtschaft fürchtet sich vor “Öko-Diktatur”

Die Bundesregierung plant ein radikales Gesetz zum “Klimaschutz 2050”. Wirtschaftsvertreter packt angesichts der Vorschläge das Grauen. Werden sie Realität, warten auch auf Verbraucher teure Reformen.

Der “Dialogprozess” endet heute, wenn die gesammelten Vorschläge der Ministerin überreicht werden. In größter Hektik, nämlich noch vor der Sommerpause, soll aus dem Sammelsurium von Vorschlägen ein Bundesgesetz werden, das die Leitplanken der künftigen deutschen Klimapolitik bestimmt.

Nur: Was dabei zusammenkam, gleicht aus Sicht der Wirtschaft eher einem Programm zur Deindustrialisierung Deutschlands. Wirtschaftsverbände warnen jedenfalls vor “katastrophalen wirtschaftlichen Folgen”, wenn der Maßnahmenkatalog wirklich Grundlage eines Gesetzes werden sollte.

Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) und der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) wiesen Hendricks in einem am Freitag zugestellten Brandbrief vorsorglich darauf hin, dass es bei allem Klimaschutz “aber auch gelingen muss, den Wirtschaftsstandort Deutschland zu erhalten”. Von einer drohenden “Öko- oder Klimadiktatur” sprachen Vertreter der Heizungsindustrie.

http://www.welt.de/wirtschaft/article153461517/Deutsche-Wirtschaft-fuerchtet-sich-vor-Oeko-Diktatur.html

CDU, FDP und UWG wollen den “Interkommunalen Windpark Oberlahn” stoppen

Die neue Koalition aus CDU, FDP und FWG in Weilburg (Kreis Limburg-Weilburg) will das von Rot-Grün geplante Projekt „Interkommunaler Windpark Oberlahn“ stoppen. Die Stadt soll sich weder an dem Windpark beteiligen, noch kommunale Flächen zur Verfügung stellen. 
Die bisherigen Planungen gingen von einem interkommunalen Windpark (rund 40 Mio. Euro) unter Federführung der Stadt Weilburg (Anteil bis zu 50 Prozent) aus.
„So wollen sie dem Thema “Windpark Oberlahn” aus Weilburger Sicht “recht bald eine Ende setzen”, sagte Würz. Weder eine Beteiligung der Stadt Weilburg noch eine Verpachtung der Flächen an andere Investoren kommt für die neue Koalition demnach infrage. Ihre Argumente für diese Entscheidung hatten sie bereits in den vergangenen Monaten immer wieder vorgetragen: fehlende Wirtschaftlichkeit, Belastung der Waldhäuser Bürger und der Eingriff in die Natur.

http://www.mittelhessen.de/lokales/region-limburg-weilburg_artikel,-CDU-FWG-und-FDP-schmieden-Koalition-_arid,657911.html

Rücken- und Gegenwind für die Bürgerenergie

Die Bürgerenergie wird durch die ab 2017 geplanten Ausschreibungen für Windenergie an Land bedroht. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie die die World Wind Energy Association (WWEA) und der Landesverband Erneuerbare Energien Nordrhein-Westfalen (LEE NRW) in Düsseldorf veröffentlichten.
Durch die Ausschreibungen komme es zu einer Verzerrung der Wettbewerbsbedingungen zugunsten finanzstarker Bieter, so das Ergebnis.

“Die Externalisierung der “Akzeptanzkosten” von  Windkraft könnte in     der Folge eine drastische negative Wirkung auf die weitere Verbreitung von Bürgerwindprojekten und insgesamt auf den Erfolg der deutschen   Energiewende haben.

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Windräder scheitern im “Reinheimer Hügelland” an Rotmilan

REINHEIM/GROSS-BIEBERAU – Der Windpark “Reinheimer Hügelland” mit vier Windrädern zwischen Reinheim, Groß-Bieberau und Otzberg ist vorerst gestorben. Auf der geplanten Fläche beim Reinheimer Stadtteil Ueberau und dem Weiler Hundertmorgen haben unabhängige Gutachten ergeben, dass eine Gefährdung der Rotmilane vor Ort nicht ausgeschlossen werden kann. Die Entega kommt deshalb aktuell zu dem Schluss, das Projekt nicht weiter zu verfolgen, heißt es in einer Mitteilung.
20160323_Reinheim_Windraeder scheitern an Rotmilan