Informationswanderung auf den Stillfüssel am 21. Mai 2017

Am 21. Mai folgten bei sonnigem Wetter ca. 400 Personen dem Aufruf zur friedlichen Wanderung zum Stillfüssel bei Siedelsbrunn, wo die Rodungsarbeiten für den geplanten Wind-Energiepark bereits weit fortgeschritten sind. Einige Gastreferenten u.a. der ehemalige Landrat des Kreises Bergstraße Matthias Wilke brachten ihr Entsetzen zum Ausdruck, in welcher Form hier sich über die Gesetzgebung des Naturschutzes hinweggesetzt wird.

Großen Applaus gab es für den zukünftigen Bürgermeister von Wald-Michelbach Dr. Sascha Weber, der neben der neuen Bürgermeisterin von Abtsteinach Frau Angelika Beckenbach die einzigen Politiker waren, die an dieser Infowanderung teilgenommen haben. Die anwesende Polizei zeigte sich zufrieden und konnte keine Tätigkeiten vermelden so verlief der Tag für alle Beteiligten friedlich, obwohl die Wut über die “radikale” Politik spürbar in der Luft lag.


Zur Bildergalerie:https://www.facebook.com/WaldMichelbachAktuell/photos/a.1661546983873815.1073741841.608516322510225/1661547003873813/?type=3&theater

Windräder: Das Märchenland ist in Gefahr

Früher postulierten nicht nur Grüne: Erst stirbt der Wald, dann der Mensch. Und jetzt? Ihr hessischen Grünen, was hat der Märchenwald Euch denn getan?

 

Nicht nur in Nordhessen! Dieser Bericht lässt sich 1:1 auch auf ganz Hessen umsetzen! Unsere Mittelgebirgslandschaften werden dem Windwahn geopfert!!!

Lesen Sie diesen grandiosen Artikel: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/windraeder-das-maerchenland-ist-in-gefahr/

 

Genehmigungen für Windenergieanlagen in Preußisch Oldendorf aufgehoben

Das Oberverwaltungsgericht NRW hat mit Urteilen vom heutigen Tag – 18.05.2017 – die immissionsschutzrechtlichen Genehmigungen für die Errichtung und den Betrieb von fünf Windenergieanlagen in Preußisch Oldendorf (Gemarkung Getmold und Schröttinghausen) aufgehoben.
Er hat damit die erstinstanzlichen Urteile des Verwaltungsgerichts Minden abgeändert. Dieses hatte die Klagen des Naturschutzbundes Deutschland (NABU) und von vier Nachbarn im März 2015 abgewiesen.

Das Oberverwaltungsgericht hat die Revision nicht zugelassen. Dagegen ist eine Nichtzulassungsbeschwerde möglich, über die das Bundesverwaltungsgericht entscheidet.

Aktenzeichen: 8 A 870/15, 8 A 972/16, 8 A 973/15, 8 A 974/15 und 8 A 975/15 (I. Instanz: VG Minden 11 K 3060/13, 11 K 3059/13, 11 K 30161/13, 11 K 3062/13 und 11 K 3063/13)

Mehr erfahren: http://www.ovg.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilungen/27_170518/index.php

Windräder werden mal zum Entsorgungsproblem

Bei der Besichtigung des Bürgerwindparks Virngrund ging es um mehr als nur die Anlagentechnik.

Die Einschätzung zur Zukunft der Windkraft teilte bei dem Vorort-Termin auch der Diplom-Ingenieur Heinrich Esch, Energieexperte und VHS-Referent. Esch beleuchtete das Thema Windkraft auf vielfältige Weise. Er monierte, den volkswirtschaftlichen Aspekt. Aus einer Anschubfinanzierung für die Förderung von Windkraft sei eine Dauersubvention geworden, die der Verbraucher teuer bezahle. Es finde eine „Umverteilung von unten nach oben statt“. Weiter wies er auf die Infraschallproblematik hin. In Dänemark sei aus diesem Grund jetzt sogar ein Windradbaustopp verhängt worden. Ein weiteres Problem, das vielen Leuten vermutlich überhaupt nicht bekannt ist: Wissenschaftler vermuten, dass Windräder das meteorologische Gleichgewicht durcheinander bringen könnten – zumindest an Standorten, wo sie massiert stehen. Unwetterfronten würden dadurch verlangsamt. Noch sei diese These aber nicht zweifelsfrei bewiesen, so Esch.

Heikel werde laut Esch auch die Entsorgung der Windräder beziehungsweise der Rotoren, die aus nicht recycelbaren Verbundwerkstoffen hergestellt seien. Es werde noch sehr interessant, wie hier die Abfallentsorgung aussehen soll, ließ Esch die wenigen, dafür aber sehr engagierten Zuhörer wissen, die sich angeregt mit den Experten und auch untereinander austauschten.

Mehr erfahren: http://www.schwaebische.de/region_artikel,-Windraeder-werden-mal-zum-Entsorgungsproblem-_arid,10669424_toid,290.html

 

Appell an Schweizer: Ex-Innenminister Schily warnt vor Energiewende

Zürich – Vor der Schweizer Volksabstimmung am Sonntag über eine Energiestrategie, die neue Kernkraftwerke verbietet und erneuerbare Energien besser fördern soll, nannte Schily Deutschlands Energiewende ein Desaster.

Lesen Sie auch: https://www.merkur.de/politik/ex-innenminister-schily-warnt-schweizer-vor-energiewende-zr-8322541.html

und: https://www.blick.ch/news/politik/otto-schily-mischt-sich-in-energie-abstimmung-ein-deutscher-polit-promi-hilft-blocher-id6695710.html

Jäger und Falkner fordern schärfere Strafverfolgung für Nestzerstörungen

Vom Windrad erschlagener Rotmilan Bild: Seifert/DJV

In Planungsgebieten für Windkraftanlagen kommt es immer wieder zu illegalen Nest- oder Brutbaumzerstörungen an den Brutplätzen streng geschützter Arten. Hintergrund sind die Auflagen, die für Grundbesitzer und Betreiber gelten: Das Vorkommen von geschützten Arten verhindert oder erschwert die Zulassung der Anlagen. Jäger und Falkner fordern nun schärfere Strafverfolgung für Nestzerstörungen!

Topagrar.com – Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Jaeger-und-Falkner-fordern-schaerfere-Strafverfolgung-fuer-Nestzerstoerungen-8224776.html

Hohe Kosten lassen Deutsche an Energiewende zweifeln

Den Deutschen bereitet die Umsetzung des Jahrhundertprojekts Energiewende Bauchschmerzen. Laut einer repräsentativen Umfrage des Forsa Instituts, in die Dow Jones Newswires Einblick hatte, glauben 69 Prozent, dass die Energiewende nicht ohne Schwierigkeiten ablaufen wird.

Weiterlesen: https://m.finanztreff.de/news/hohe-kosten-lassen-deutsche-an-energiewende-zweifeln/12127175

Für Windpark: Archäologische Fundstellen mit Raupe planiert

Download (PDF, 367KB)

Quelle: https://www.wp.de/staedte/kreis-olpe/kulturelles-erbe-mit-der-raupe-planiert-id210593875.html

Anmerkung: Gibt es ein anderes Land, das seine Kulturgüter, seine Geschichte, Natur, Landschaft und Menschen einer “Stromwende” opfert?

Bad Homburg: Beschluss gegen Windkraft

Mehrheit des Homburger Parlaments will keine Anlagen im Taunus.

Im Parlament wurde fast schon ideologisch über Windkraft diskutiert. Am Ende erhielt ein Koalitions-Antrag die Mehrheit, der sich gegen Windkraft in den Taunuswäldern ausspricht.

Mehr erfahren: http://www.taunus-zeitung.de/lokales/hochtaunus/vordertaunus/Mehrheit-des-Homburger-Parlaments-will-keine-Anlagen-im-Taunus;art48711,2627309

Betriebsratvorsitzende der Stadtwerke Pforzheim: „Energiewende ist existenzbedrohender Murks“

Der Vorsitzende des Betriebsrates der Stadtwerke Pforzheim (SWP) Henry Wiedemann, und seine Kollegen Bernd Klapper und Uwe Lutz haben die Energiepolitik der Bundesregierung scharf kritisiert und als „Murks“ bezeichnet. „Mir fällt kein Industriezweig ein, mit dem die Politik so umgesprungen ist“, zeigt sich der Betriebsrats-Chef verärgert.

Mit der radikalen Energiewende weg von Atomkraft hin zu Erneuerbaren Energien ist aus seiner Sicht bisher keines der drei Ziele Wirtschaftlichkeit, Versorgungssicherheit und Klimaschutz erreicht worden.

Der deutsche Weg der Energiewende, der die Erneuerbaren zu Lasten der Verbraucher unverhältnismäßig hoch fördert und den Klimaschutz zu hoch über Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit stelle, sei eine „Vermögensvernichtung von schwer vorstellbarem Ausmaß und wäre in keinem anderen Land denkbar“, so Wiedemann.

Mehr erfahren: http://www.pz-news.de/wirtschaft_artikel,-Betriebsratvorsitzende-der-Stadtwerke-Pforzheim-Energiewende-ist-existenzbedrohender-Murks-_arid,1165373.html

Kreis Paderborn fürchtet um Störche: Gefahr durch Windräder

Obwohl sie eine potenziell tödliche Gefahr für eine Storchenfamilie darstellen, dürfen sich drei Windräder im Kreis Paderborn vorerst weiterdrehen. Nach Angaben des Kreises von Dienstag hat dies das Landesumweltministerium verfügt. Es will den Plan des Landkreises, die Windräder tagsüber abschalten zu lassen, erst noch prüfen.

Weiterlesen: http://www.sueddeutsche.de/news/leben/tiere—lichtenau-kreis-paderborn-fuerchtet-um-stoerche-gefahr-durch-windraeder-dpa.urn-newsml-dpa-com-20090101-170516-99-475061

Anmerkung: Gut, dass es in NRW bald einen Regierungswechsel gibt!

Wildtier Stiftung kritisiert Windanlagen in Wäldern

Bild vom 12.05.2017

Fritz Vahrenholt. «Dass der Rotmilan und der Mäusebussard, aber auch viele hochbedrohte Fledermausarten nun der Energiewende zum Opfer fallen, muss unseren Widerstand hervorrufen.»

Mehr erfahren: http://www.bild.de/regional/aktuelles/mecklenburg-vorpommern/wildtier-stiftung-kritisiert-windanlagen-51709248.bild.html?wtmc=fb.shr

Video: Regionalplan Nordhessen in Kraft

Hessenschau vom 16.05.2017
Widerstand im Reinhardswald!

Der Plan war umstritten: Doch jetzt hat die Landesregierung die rechtliche Grundlage für den Bau weiterer Windräder in Nordhessen geschaffen.

Auch lesen: https://wirtschaft.hessen.de/presse/pressemitteilung/grundlage-fuer-ausbau-der-windkraft