Regionalplan beschlossen: WKA auf 169 Flächen in Nord- und Osthessen erlaubt

47.000 Einwendungen, fünf Jahre Beratungszeit: Nun steht fest, wo in Nord- und Osthessen Windkraft-Anlagen zulässig sein sollen und wo nicht.

98 Prozent der Flächen in Nord- und Osthessen sind künftig für Windkraft tabu. Doch noch einmal hatten sich am Freitag rund 150 Bürger in Kassel versammelt, um gegen die Freigabe von Gebieten zu protestieren. Erfolg hatten sie nicht: Mit großer Mehrheit beschloss die Regionalversammlung jenen Plan, der bestimmt, wo Windkraft-Rotoren gebaut werden dürfen.

Mehr erfahren: http://hessenschau.de/wirtschaft/windkraft-anlagen-auf-169-flaechen-in-nord–und-osthessen-erlaubt,windenergie-102.html

Stauseen als gigantische Klimasünder

Wenn die Ergebnisse der Untersuchung, die in der Fachzeitung BioScience veröffentlicht wurde, zutreffen, dann hat die Welt ein Problem.
Demnach gelangen deutlich mehr Treibhausgase in die Atmosphäre, als bislang angenommen. Und das von einer Quelle, die man so noch gar nicht auf dem Schirm hatte. Es sind die Stauseen und Dämme, die Menschen erbaut haben, um saubere und umweltfreundliche Wasserkraft zu gewinnen und um die Landwirtschaft zu bewässern. Über eine Million von ihnen gibt es weltweit.
https://weather.com/de-DE/wissen/umwelt/news/stauseen-als-gigantische-klimasunder-enttarnt/?cm_ven=focus-online|referral|widget||stauseen-d%C3%A4mme-klimas%C3%BCnder

Wetzlar Kurier / Entrüstung über Genehmigung des Aßlarer Windparks / MdL Irmer kritisiert Regierungspräsidium

unter nachfolgendem Link

http://wetzlar-kurier.de/ausgaben/wk_2016-10.pdf

finden Sie auf Seite 4 und 5 die zwei o.g. Presseartikel zum Windpark Aßlar sowie auch ein Bericht/Artikel der Bürgerinitiative Gegenwind-Blasbach von der enttäuschenden Informationsveranstaltung der Stadt Wetzlar zum Windpark Blasbach.

RP Gießen, Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Energie, Umwelt, Ländlicher Raum und Infrastruktur am 13.10. um 14:00 Uhr

Unter nachfolgendem Link anbei die o.g. Einladung zur 30. öffentlichen Sitzung des EULI-Ausschusses RP Gießen

https://rp-giessen.hessen.de/sites/rp-giessen.hessen.de/files/content-downloads/Einladung%20Sitzung%20Ausschuss%20f%C3%BCr%20Energie%2C%20Umwelt%2C%20L%C3%A4ndlicher%20Raum%20und%20Infrastruktur%20am%2013%20Oktober%202016.pdf

Die in der Einladung erwähnten Beschlussvorlagen (Drucksachen VIII/…) finden Sie unter der Rubrik Ausschuss für Energie, Umwelt, Ländlichen Raum und Infrastruktur (EULI) über nachfolgenden Link.

https://rp-giessen.hessen.de/planung/regionalplanung/regionalshyversammlung-mittelhessen/beschlussvorlagen

 

„Wir lehnen den Ausbau von Windvorrangflächen in Thüringen ab. Das ist CDU-Position“.

Am 4. Oktober 2016 lud die thüringische Landtagsfraktion der CDU zu einem Windkraftforum in den Thüringer Landtag ein.

Die Gastgeber beschlossen den Abend mit den Worten: Wir lehnen den Ausbau von Windvorrangflächen in Thüringen ab. Das ist CDU-Position“.
Am nächsten Tag informierten sie über den Verlauf der Veranstaltung.
http://www.vernunftkraft.de/thueringer-windkraftforum/

Rotmilan blockiert Energiewende

Die Windkraftbranche in Hessen wünscht sich mehr Flexibilität bei den Genehmigungsbehörden. Viele Windräder werden nicht genehmigt, um Rotmilan und Co. zu schützen. Die Energiewende werde so blockiert.

http://www.fr-online.de/rhein-main/windraeder-in-hessen-rotmilan-blockiert-energiewende,1472796,34825998.html

3. Offenlage in Nordhessen gefordert – Petition zur Unterzeichnung

Am Freitag, den 7. Oktober will die Regionalversammlung Nordhessen endgültig über die Vorrangflächen für Windkraftanlagen entscheiden.
Wir fordern mit unserem Appell die Mitglieder der Regionalversammlung auf, eine dritte Offenlage durchzuführen, da die über 32.000 Einwendungen von Bürgerinnen und Bürgern sowie die negativen Stellungnahmen von über 50 Städten und Gemeinden nicht berücksichtigt wurden.
Wenn Sie unseren Appell unterstützen möchten, dann unterschreiben Sie bitte hier:
https://www.openpetition.de/petition/online/3-offenlage-windvorranggebiete-appell-an-die-mitglieder-der-regionalversammlung-nordhessen

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Keine Glättung über 14 europäische Länder

An Hand der Folien wird eindeutig widerlegt: “Wenn die Windkraftanlagen möglichst weit verteilt sind, würde sich der Amplitudenausschlag / die Volatilität reduzieren”.
Hier wurden 14 Länder Europas nacheinander addiert und belegt, dass diese Behauptungen von den Regierungen und vor allem Lobbyisten ein Fake ist! Die Spitzenausschläge werden nur länger und die Löcher bleiben. Die Hoch- und Tiefdruckgebiete erstrecken sich meist über ganz Europa. D.h. grob kann man sagen: “Entweder haben alle Wind oder keiner.”

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