Kohleausstieg: Schreiben Sie Ihre Geschichte, Ihre Erlebnisse, Ihre Gedanken, Ihre Wünsche, mit Ihren Worten auf und werden Sie Mitautor an einem einzigartigen Buchprojekt.

Kann das funktionieren, eine witterungsabhängige Stromerzeugung aus Wind und Sonne?

Das möchte der UTR |Umwelt|Technik|Recht| e.V. gerne von seinen Lesern wissen.  Die eingehenden Antworten fließen in ein einzigartiges Buchprojekt welches der UTR e.V. im Sommer herausgeben wird.Jeder  Mitautor kann den Lesern seine Ideen veranschaulichen und das Gefühl geben daran teil zu haben. Info: dokudrom@email.de

Schreiben Sie Ihre Geschichte, Ihre Erlebnisse, Ihre Gedanken, Ihre Wünsche, mit Ihren Worten auf und werden Sie Mitautor an einem einzigartigen Buchprojekt.

UTR |Umwelt|Technik|Recht| e.V.
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PM: Drei südhessische Landräte fordern neue Diskussion über Windkraft

Stolz, Matiaske und Kilian gegen zu hohe Belastung ihrer Landkreise – Offener Brief an Bouffier und Al-Wazir!

Originaltext:

Die Landräte des Main-Kinzig-Kreises, des Odenwaldkreises und des Rheingau-Taunus-Kreises haben Ministerpräsident Volker Bouffier und dessen Stellvertreter Tarek Al-Wazir in einem Offenen Brief aufgefordert, beim Bau von Windkraftanlagen in Hessen mehr „Augenmaß“ zu zeigen und eine neue politische Debatte über den Umfang dieser Art von Energieerzeugung und der geplanten Überbelastung ihrer drei Landkreise anzustoßen.

Thorsten Stolz (Main-Kinzig-Kreis), Frank Matiaske (Odenwaldkreis) und Frank Kilian (Rheingau-Taunus-Kreis) führen aus, dass 75 Prozent der Fläche, die im Teilplan Erneuerbare Energien als Windkraftvorranggebiete in Südhessen ausgewiesen sei, in ihren drei Kreisen lägen. Die „überproportionale Belastung“, die so in den Teilplänen von Mittel- und Nordhessen nicht zu finden sei, werde dazu führen, dass „nahezu 100 Prozent unserer Kreisgebiete in punkto Landschaftsbild durch Windkraftanlagen beeinträchtigt werden“. Von einem „gerechten Ausgleich“ der Interessen in punkto Windkraftstandorte, wie ihn CDU und Bündnis 90/Die Grünen in ihrem Koalitionsvertrag festgeschrieben hätten, könne keine Rede sein.

Die Landräte fordern Bouffier und Al-Wazir auf, eine Diskussion darüber anzustoßen, ob das Ziel, zwei Prozent der Landesfläche als Windvorranggebiete auszuweisen, für Südhessen „landespolitisch so gehalten werden kann beziehungsweise muss“. Die konkreten Auswirkungen vor Ort mit einer Überbelastung einzelner Landkreise habe niemand beim hessischen Energiegipfel, der Jahre zurück liegt, vor Augen gehabt. Sie verweisen außerdem darauf, dass heutige Anlagen wesentlich effektiver seien als frühere, so dass die Ziele des Energiegipfels sich auch „mit deutlich weniger Anlagen“ realisieren ließen. „Für uns – die wir uns klar zum gesamtgesellschaftlichen Ziel der Energiewende bekennen – steht dabei außer Frage, dass unsere Landkreise zum Gelingen dieses Ziels beitragen wollen und werden.“ Dies müsse aber mit Augenmaß angegangen und umgesetzt werden, „damit die für uns außerordentlich wichtige öffentliche Akzeptanz der Notwendigkeit einer Energiewende hin zu den Erneuerbaren vor Ort nicht unnötig zerstört wird“.

Der Landrat des Main-Kinzig-Kreises, Thorsten Stolz, macht dies am Beispiel seines Landkreises deutlich: „Bereits heute sind 98 Windkraftanlagen im Main-Kinzig-Kreis in Betrieb. Weitere 7 sind genehmigt und zusätzliche 23 befinden sich im Genehmigungsverfahren. Damit hat unser Landkreis bereits heute einen enormen Beitrag zur Energiewende geleistet und die mit Abstand meisten Windkraftanlagen in Südhessen überhaupt. Wir sind Vorreiter im Hinblick auf den Ausbau erneuerbarer Energien und ich erwarte, dass unsere bisherigen Leistungen durch die Landes- und Regionalplanung angemessen berücksichtigt werden.“

 

Landkreis Diepholz – Niedersachsen: Windrad gerät in Brand

Bereits der 4. Brand einer Windkraftanlage in diesem Jahr!

Bildquelle: NonStop News

Am Dienstag, 12. Februar 2019 gegen 19:45 Uhr geriet in Syke im Landkreis Diepholz eine Windkraftanlage in Brand.

 

In Flammen stehende Teile stürzen zu Boden! Angrenzende Straße wird gesperrt, Anwohner sollen wegen massivem Funkenflug die Fenster geschlossen halten!

Mehr erfahren bei Nonstop News

Woher kommt der Strom? 5. Woche und Januar 2019

Wöchentliche Kolumne von Rüdiger Stobbe bei achgut.com

Fast 40 Prozent Strom durch Erneuerbare im Januar 2019 hören sich gut an. Die ganze Geschichte offenbart sich am 24.1.2019. Da bringen die Erneuerbaren lediglich 15,34 Prozent der Gesamtstrommenge. Wind- und Sonnenkraftwerke erzeugen sogar nur 4,3 Prozent des Gesamtbedarfs. Rund 85 Prozent musste die verpönte alte Technik sicherstellen.

Kolumne hier lesen

Kohleausstieg, Deindustrialisierung und sozialistische Planwirtschaft

Leseprobe:

...Am 25. 01. 2019 dem Tag der Entscheidung der Kohlekommission zur Beendigung der Kohleindustrie und der Vorlage des Abschlussberichtes gab es wieder einmal die allseits bekannte deutsche Euphorie. In deutscher Manier wurde von Politikern mit viel Eigenlob und einem Mix aus Sendungsbewusstsein, Hochmut und Weltverbesserung, der Welt missionarisch verkündet das Deutschland wieder einmal voranschreitet und Vorbildhaftes für unseren Planeten leistet.

„Kohleausstieg, Deindustrialisierung und sozialistische Planwirtschaft“ weiterlesen

Der Ausstieg aus der Kohleverstromung in 2038 nach dem Plan der „Kohlekommission“ – die technische Analyse eines kompletten Versagens

von Dr.-Ing. Erhard Beppler
Ein technisch nicht durchdachter Kohleausstieg als Teil einer eben solchen Energiewende zur Absenkung des CO2-Ausstoßes kann nicht funktionieren.

In 2038 müßten je nach Stromerzeugung täglich im Mittel  570 bis 731 GWh (24 bis 31 GW) gespeichert werden können. 

Weiterlesen bei Eike-Klima-Energie

 

NRW: Eingriff von WKA in das Landschaftsbild in der Regel nicht ausgleichbar

Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen erläutert den Eingriff in das Landschaftsbild durch Windkraftanlagen und die Leistung von Ausgleichs- oder Ersatzzahlungen für diesen Eingriff detailliert: Windenergieanlagen stellen Beeinträchtigungen des Landschaftsbildes dar.

Gemäß § 31 Abs. 5 LNatSchG NRW sind diese aufgrund der Höhe der Anlagen (über 20 Meter) in der Regel nicht ausgleichbar oder ersetzbar im Sinne des § 15 Abs. 6 Satz 1 BNatSchG. Eine landschaftsgerechte Wiederherstellung oder Neugestaltung der Landschaft im Sinne von § 15 Abs. 2 BNatSchG, so dass die Anlage nicht mehr als Fremdkörper in der Landschaft wahrgenommen wird, ist bei vertikalen Strukturen mit der Höhe moderner Windenergieanlagen nicht möglich. Entsprechend § 31 Abs. 5 LNatSchG ist, wenn eine solche Anlage zugelassen wird, für die Beeinträchtigung des Landschaftsbildes ein Ersatz in Geld zu leisten.

Weiterlesen in der Westfalenpost

Ronneburg: Vier Horstbäume illegal gefällt?

Bildquelle: Vorsprung Online

Von der Bürgerinitiative „Rettet das Ronneburger Hügelland e. V.“ wurden vier Horstbaumfällungen (3 Rotmilanhorste, 1 Schwarzmilanhorst) bei der Unteren Naturschutzbehörde in Friedberg angezeigt. “Mittlerweile ermitteln Staatsanwalt und Kripo.

Der Naturraum rund um die Ronneburg ist ein bedeutendes, anerkanntes Dichtezentrum des streng geschützten Rotmilans”, teilt die Bürgerinitiative in einer Pressemitteilung mit.

Weiterlesen bei Vorsprung online!

30 Meter langer Windradflügel abgebrochen

Bildquelle: NDR

Ein mehr als 30 Meter langer Windradflügel ist am Sonnabend bei stürmischem Wetter von einem Windrad im Landkreis Uelzen abgebrochen. Verletzt wurde dabei niemand, wie die Polizei am Sonntag mitteilte.

Das 100 Meter hohe Windrad gehört zu einem Windpark mit zehn weiteren Anlagen in der Gemeinde Wriedel. Passanten hatten den Vorfall am Sonnabend bemerkt und Polizei und Feuerwehr alarmiert. Noch ist unklar, wie es zu dem Unfall kommen konnte.

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Video: Windgerädert – Barcode im Gespräch mit Dr. Detlef Ahlborn & Dr. Stephan Kaula

“BarCode” sprach mit dem Mediziner Dr. Stephan Kaula und dem Maschinenbauingenieur Dr. Detlef Ahlborn – beide im Vorstand von Vernunftkraft Hessen – über die Folgen der Windkraft und stellen die Frage: Hat die Windkraft neben ihren vielen Nebenwirkungen überhaupt einen messbaren Nutzen?

 

Stromkosten: Die Verursacher werfen Nebelkerzen

achgut.com vom 09.02.2019 – von Roger Letsch

Leseprobe:
Die deutschen Verbraucher bezahlen über die verschiedenen Umlagen auf ihrer Stromrechnung diverse planwirtschaftliche Experimente, ganz vorneweg die bestandserhaltenden Subventionsmilliarden für zwei dysfunktionale Energieerzeugungssysteme, von denen eines liefert wie der Wetterbericht (Sonne, Wind) und das andere auf Stand-by wartet, bis es gebraucht wird. Die Schuld daran der Industrie in die Schuhe zu schieben, wie dies der Spiegel und die Grünen tun, ist ein Ablenkungsmanöver. Politikversagen ist hier die richtige Vokabel.

Geschaffen wurde das „verschachtelte System der Privilegien“, das vor allem ein verschachteltes System aus Subventionen und eine gigantische Umwälzpumpe von unten nach oben ist, von der Politik – inklusive der Befreiung energieintensiver Branchen von der Umlage. Die implizite Forderung, aus Gründen der Solidarität darauf zu verzichten, um dem Medienpranger zu entgehen, kommt der Aufforderung gleich, die Koffer zu packen. Doch man kann nicht erst einen gesetzlichen Rahmen für die Befreiung von Lasten schaffen und dann diejenigen anklagen, die von den Regeln Gebrauch machen.

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Die Kohlekommission und andere Ungereimtheiten – Ein Gespräch mit Professor Fritz Vahrenholt

Ab wann soll sich Deutschland ohne weitere Kohleverstromung mit elektrischer Energie autark versorgen können? Wie soll in Zukunft – ohne Kohle und Atom – die Grundlastversorgung aufrecht erhalten werden, wenn kein Wind weht und keine Sonne scheint?

EIFELON hat Professor Dr. Fritz Vahrenholt (ehemaliger Hamburger Umweltsenator, Energiemanager, Windrad-Entwickler und heute Vorstand der Deutschen Wildtierstiftung) zu seinen Eindrücken von dieser seltsamen politischen Inszenierung befragt.

Mit einem Klick zum Interview