PM: RP legt aktualisierten Entwurf für Teilplan Erneuerbare Energien vor

Das Regierungspräsidium (RP) Darmstadt hat den Gremien der Regionalversammlung Südhessen (RVS) am 6. Juni 2019 mit den Drucksachen IX/17.13.8 und IX/ 17.13.9 einen aktualisierten Entwurf für den ‚Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien‘ zur Beratung und abschließenden Beschlussfassung am 14. Juni 2019 vorgelegt.
Dieser Entwurf legt unter anderem fest, wo sich künftig Vorranggebiete und Ausschlussraum für Windkraftanlagen befinden.

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Video: Streit um Windkraftanlagen in Niedersachsen – neue Schallprognosen gefordert

Sendung des Magazins NDR-Panorama 3 vom 11.06.2019:
Neue Schallprognosen gelten nur für neue Anlagen, das sorgt für Ärger.

Vom Lärm der Windräder genervte Anwohner im Kreis Aurich fordern die Nachtabschaltung von Anlagen. Umweltministerium und Betreiber blocken ab. Es droht eine Welle von Protesten und Klagen.

Teaser zum Beitrag:

Studie “Windindustrie versus Artenvielfalt”

Wir möchten auf die sehr beeindruckende Studie „Windindustrie versus Artenvielfalt“ von Dirk Bernd aufmerksam machen.

Sie kann beim Verein MUNA e.V., Mensch, Umwelt-, Natur- und Artenschutz in Heppenheim bezogen werden (Bestellschein).

Ferner kann sie auf der Homepage des Vereins als PDF-Datei kostenlos heruntergeladen werden: https://www.muna-ev.com/veröffentlichungen/

Die Studie bringt viele Fakten und dürfte sehr hilfreich für unsere Arbeit sein.

EU-Rechnungshof empfiehlt zusätzliche Anstrengungen für den Ausbau Erneuerbarer Energien

„Deutschland und Europäische Union drohen ihre Ausbauziele im Bereich der Erneuerbaren Energien bis 2020 zu verfehlen“, kommentiert Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), den Prüfbericht des Europäischen Rechnungshofs.

Der Bericht zeigt auf, wie die EU und die Mitgliedsstaaten bei der Erreichung der für 2020 gesetzten Ausbauziele vorangekommen sind. Deutschland und sieben andere Staaten müssen aus Sicht der Rechnungsprüfer den Zubau deutlich erhöhen, um die verbindlichen Zusagen noch einhalten zu können.

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Expertenkommission sieht erheblichen Handlungsbedarf bei der Energiewende

Stellungnahme der unabhängigen Expertenkommission zum Monitoring-Prozess „Energie der Zukunft“ zum zweiten Fortschrittsbericht der Bundesregierung

Die Expertenkommission zum Monitoring-Prozess „Energie der Zukunft“ identifiziert in ihrer Stellungnahme zum Fortschrittsbericht der Bundesregierung erhebliche Defizite beim Klimaschutz, im Bereich der Energieeffizienz sowie bei erneuerbaren Energien im Verkehrs- und Wärmesektor.

Der Ausbau erneuerbarer Energien in der Stromerzeugung ist dagegen bislang auf gutem Weg. Um der Energiewende neue Dynamik zu verleihen, schlägt die Expertenkommission vor, zeitnah die Umlagen auf Elektrizität durch einen CO2-bezogenen Zuschlag auf fossile Energieträger aufkommensneutral zu ersetzen. Diese Energiepreisreform schafft Anreize für klimafreundliche Innovationen.

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Die Mitglieder der Expertenkommission sind:
Prof. Dr. Andreas Löschel (Vorsitzender), Universität Münster
Prof. Dr. Georg Erdmann, TU Berlin
Prof. Dr. Frithjof Staiß, Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW)

 

Schleswig-Holstein fordert Reform der Energieumlagen: Benachteiligung der Erneuerbaren Energien beenden

Der Bundesrat debattierte am 7. Juni 2019 über einen Entschließungsantrag Schleswig-Holstein zum Klimaschutz in der Marktwirtschaft. Ministerpräsident Daniel Günther verwies in seiner Rede auf die im Pariser Klimaabkommen vereinbarte Senkung des CO2-Ausstoßes. Um dieses Ziel zu erreichen, müsse jeder seinen Beitrag leisten. Deutschland habe das Potential dazu. Dafür ist es nach Ansicht Schleswig-Holsteins jedoch zwingend erforderlich, vor allem im Verkehrs- und Wärmesektor klima- und innovationspolitische Fehlanreize bei der Bepreisung von Strom zu beenden. Im Vergleich zu fossilen Heiz- und Kraftstoffen sei regenerativ erzeugter Strom durch das bestehende System der staatlich induzierten Preisbestandteile benachteiligt, heißt es in dem Entschließungsantrag. Wettbewerbsverzerrungen müssten beendet und ein fairer Wettbewerb der Technologien auch über die Sektorgrenzen hinaus ermöglicht werden. Die Bepreisung von CO2 könne hier Abhilfe schaffen. Erforderlich seien einheitliche CO2-Preise in allen Sektoren, erklärt Schleswig-Holstein.

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Woher kommt der Strom? Warum diese Kolumne? 22. Woche

Von Rüdiger Stobbe

Diese Dokumentation ist lückenlos, nachvollziehbar und überprüfbar. Sie belegt Woche für Woche wie sich Deutschland in eine verhängnissvolle energiepolitische Sackgasse manövriert. Die Verantwortlichen sollen sich ni cht darauf hinausreden können, sie hätten das nicht ahnen können.

Die aktuelle Kolumne bei achgut.com lesen

Die bisherigen Artikel der Kolumne Woher kommt der Strom? mit jeweils einer kurzen Inhaltserläuterung finden Sie hier.

Neue Videos der DSGS e. V.: Erfahrungen eines Landarztes aus Dithmarschen Teil 1 und 2

Der rigorose Ausbau der Windenergie, der ja nach den Plänen der Regierenden und angeblich auch dem Willen der Bevölkerung völlig ungebremst und flächendeckend mit immer höheren und Leistungsstärkeren Anlagen weitergehen soll, ist ein Beispiel für das Versagen von Behörden, die die Bevölkerung schützen sollen und damit das Versagen unserer Demokratie.

Denn die Macht des Stärkeren, die Macht des Geldes und der politisch Mächtigen wird erbarmungslos über die vitalen Interessen von Windenergieanlagenanwohnern gestellt. Und die Medien schauen opportunistisch tatenlos zu und unterdrücken diese Wahrheit.

Teil 1

Teil 2

Propaganda XXL und Apokalypse: „Klimadiktatur“ aus Umweltbundesamt

Von Alexander Wallasch

Rechtfertigt die Annahme einer nahenden Klimakatastrophe die Aussetzung der Demokratie, die Gleichschaltung der Presse oder die Verfolgung Andersdenkender? Wann werden Notstandsgesetze notwendig, einen drohenden Weltuntergang abzuwenden?

Bundesumweltamt Berlin

„Klimadiktatur“ aus Umweltbundesamt: Journalismus für die große Transformation – Teil I
„Klimadiktatur“ aus Umweltbundesamt: Journalismus für die große Transformation Teil II 

 

Entscheidung über Windkraft-Standorte in Südhessen am 14. Juni

Auf 1,4 Prozent der Fläche Südhessens sollen Windräder gebaut werden können. Aber das halten nicht alle Regionalpolitiker für einen guten Plan.

Sachlich und unaufgeregt hat der Haupt- und Planungsausschuss der Regionalversammlung Südhessen gestern die vorläufig letzte und damit grundlegende Entscheidung zu den Standorten für Windkraftanlagen im Regierungsbezirk Darmstadt getroffen. Danach sind 1,4 Prozent der Fläche Südhessens für die Windenergienutzung vorgesehen. Weitere 0,8 Prozent werden im „Teilregionalplan erneuerbare Energien“ zunächst als „Weißflächen“ markiert.

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CDU-Vorsitzende Kramp-Karrenbauer zur Energiewende

„Experiment kann funktionieren,
es kann aber auch scheitern“

Im Streit über weitere Schritte in der Energie- und Klimapolitik hat sich die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer besorgt geäußert: „Wir steigen parallel aus Atomkraft und Kohleverstromung aus – das ist ein großes Experiment, das kein anderes Land so macht“, sagte sie. Das Experiment könne funktionieren, es könne aber auch scheitern, fügte sie in ihrer Rede vor dem Ifo-Institut in München am Donnerstag zur Frage „70 Jahre Soziale Marktwirtschaft“ hinzu.

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Spessart-Spaziergang zu den Vorrangflächen für Windkraft am Donnerstag, 13. Juni 2019

Spessart = Klimaschutz: 

„Spessart for future“!


Herzlich lädt die "Initiative für den Erhalt des Naturparks Spessart" zu einem 

Spaziergang zu Vorrangflächen für Windkraft 
entlang der bayerisch-hessischen Landesgrenze ein. 

Termin: Donnerstag, 13.06.2019
Treffpunkt: 18:30 Uhr
Wo: Wanderparkplatz Waldschänke Bayrische Schanz, (Karte)
Schanzstr. 85, 97816 Lohr-Ruppertshütten.
Dauer ca. 1 Stunde
Infos: Telefon 09355-618, info@bayrische-schanz.de

Welche Vorrangflächen angrenzend an unser Naherholungsgebiet liegen, zeigt der Auszug aus dem Sachlichen Teilplan Erneuerbare Energien (TPEE) / Regionalplan Südhessen

Download (PDF, 145KB)

Drei Windräder bei Hainrode wegen Schwarzstorch abgeschaltet

Zitat: „Erstaunlich ist aber, dass erst etwas passiert, wenn die Zeitung darüber berichtet hat!“
Ingo Kühl, Länder- und Fachbeirat Hessen der Naturschutzinitiative e.V. (NI)


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