Dill-Post: Gelbe Kreuze gegen Windkraft

DILLENBURG-OBERSCHELD Die Bürgerinitiative “Rettet den Schelderwald” macht weiter. Ihr Ziel, zusätzliche Windkraftanlagen auf dem Falkenstein zu verhindern, sei noch nicht erreicht.

Zwar hat die Herman Hofmann Gruppe aus Naturschutzgründen zunächst davon Abstand genommen, oberhalb Oberschelds fünf Windräder zu errichten; Projektleiter Alexander Kern kündigte aber an, das in Frage kommende Areal nun weiträumiger auf mögliche Standorte zu untersuchen.

“Wer bei uns Windräder bauen möchte, muss mit Widerstand rechnen”

http://www.mittelhessen.de/lokales/region-dillenburg_artikel,-Gelbe-Kreuze-gegen-Windkraft-_arid,706891.html

Grünberg: Errichtung und Betrieb von 3 Windkraftanlagen

Nach § 10 Abs. 3 BImSchG können Einwendungen gegen das Vorhaben schriftlich oder zur Niederschrift bei den Auslegungsstellen erhoben werden.

Die Unterlagen liegen bis 28. Juli in den Verwaltungen aus. Widerspruch ist bis 11. August möglich. Bitte beteiligen!

13434894_1760578057513058_6630786917767810744_nhttps://rp-giessen.hessen.de/sites/rp-giessen.hessen.de/files/content-downloads/Ver%C3%B6ffentlichung_Langtext%2812%29.pdf

DIE WELT: Die absurden Auswüchse des Klimaschutzes

Greenpeace enthüllt in einer Studie, was das Weltklima-Abkommen von Paris für die Menschen bedeutet. Wird es umgesetzt, wird Deutschland schon in wenigen Jahren nicht mehr wiederzuerkennen sein.

Deutschland muss erheblich mehr Ökostrom produzieren als bislang geplant. Das hat “Greenpeace Energy” in einer neuen Studie ermitteln lassen. Auf Deutschland könnten viele Änderungen zukommen.

http://www.welt.de/wirtschaft/article156381085/Die-absurden-Auswuechse-des-Klimaschutzes.html

ausführliche Unterlagen Regionalverband FrankfurtRheinMain

Unter dem angegebenen Link stehen neben den aktualisierten Karten nur die behandelten/abgearbeiteten Einsprüche/Stellungnahmen aus der ersten Offenlage zum Download bereit.
Darüber soll die Regionalversammlung jetzt beschließen und die Verwaltung gleichzeitig beauftragen die Ausarbeitung des neuen TPEE (Text und Karte) einschließlich Umweltbericht und Flächensteckbriefe danach vorzunehmen (siehe Formulierung in der Zeile “Betreff”).
Es ist geplant dass die Überarbeitung/Ausarbeitiung bis Ende des Jahres erfolgt und erst dann die 2. Offenlage kommen wird.

https://rim.ekom21.de/regionalverband/vorgang/?__=LfyIfvCWq8SpBQj0MkyHawKWz8Uu4XGJ

Keine Windräder im Reinhardswald mit Veckerhagen und Vaake

Am 20.06.2016 hat die Gemeindevertretung von Reinhardshagen ohne Gegenstimmen, bei einer Enthaltung den Austritt aus der Energiegenossenschaft Reinhardswald (EGR) beschlossen!

Die Fraktionen von SPD und UWG begründeten einmütig und eindrucksvoll den Antrag. Unter anderem wurden als Gründe genannt:

  • Die Antwort des hessischen Umwelt – und Wirtschaftsministeriums sagt eindeutig, dass der EGR kein Exklusiv-Recht für den Zuschlag der Flächen durch Hessenforst zugesagt werde.
  • Das ursprüngliche Ziel, durch den Zuschlag für den gesamten Reinhardswald entscheidend Einfluss auf Anzahl und Standorte zu nehmen, wurde von der EGR aufgegeben.
  • Das finanzielle Risiko ist zu hoch bzw. unüberschaubar.
  • Mit den Windrädern im Reinhardswald ist das Weltklima nicht zu retten.
  • Wegen fehlender Speichermöglichkeiten machen zum derzeitigen Zeitpunkt weitere Windenergieanlagen keinen Sinn.
  • Obwohl die Windräder von Reinhardshagen nicht zu sehen sein werden, fühlt man sich für den Reinhardswald verantwortlich.
  • Der Schaden für den Tourismus wäre immens.
  • Der gesamte Oberweserraum gerät in Gefahr, wenn es durch Windräder, Salzseen und womöglich Fracking zu einer Art Industrialisierung der Region kommt.
  • Zudem bliebe die Wertschöpfung daraus extrem gering.

Nach der Sitzung bestand im kleineren Kreis von Bgm. und Gemeindevertretern, sowie von Gästen aus Trendelburg und Gieselwerder   Einmütigkeit, dass der Austritt aus der EGR nur ein Zwischenschritt ist und die Verfolgung der ursprünglich und mehrfach gefassten Beschlüsse, Windräder im Reinhardswald zu verhindern, wieder Priorität hat. Hier will man alle Einflussmöglichkeiten seitens der Gemeinde geltend machen.

Nach der mächtigen Menschenkette ein weiterer Schritt zum Schutz von “Hessens grüner Nordspitze”, wie unsere Gegend gerne von einigen genannt wird.

Der Hunsrück dreht am Rad

Im Hunsrück stehen außergewöhnlich viele Windkraftanlagen. Sie verbessern die Öko-Bilanz der Gemeinden und spülen viel Geld in die Kassen. Doch die Stimmung der Einwohner kippt.

Die Touristen, das waren Bürgermeister, Gemeinderäte und besorgte Bürger. Die Leute, sagt Piroth, seien nach der Besichtigung geschockt gewesen. Denn: „So schlimm haben die es sich nicht vorgestellt.“
Der Pensionär, der einen Großteil seiner Zeit inzwischen in die BI-Arbeit steckt, zieht alle Register. Die Landschaft sei zerstört, es gebe keine freien Sichtachsen mehr, und die Menschen würden krank. „Ich bin ein glühender Verfechter der Energiewende“, sagt Piroth von sich selbst. Man müsse „raus aus der Verbrennung fossiler Energien.“ Nur: So, wie das hier gemacht wurde, sei es falsch. Der Hunsrück, das Mittelgebirge zwischen Rhein, Nahe und Mosel, dem der Filmemacher Edgar Reitz in seinem „Heimat“-Epos ein cineastisches Denkmal setzte, sei in den vergangenen zehn Jahren zum „Windkraft-Industriegebiet“ mutiert. Und am schlimmsten sei es im Rhein-Hunsrück-Kreis. Da, wo Piroth wohnt.
Doch die in der Öffentlichkeit lange vorherrschende Pro-Windkraft-Stimmung sei im Kreis inzwischen gekippt, beschreibt Boos.
Bereits Ende 2014 beschloss der Kreistag einstimmig, keine weiteren Windkraft-Flächen mehr auszuweisen. Zum Eklat kam es dann Mitte vergangenen Jahres, als die zuständige Planungsgemeinschaft Mittelrhein-Westerwald in Koblenz, die Flächen im Kreis doch noch einmal deutlich ausweiten wollte – auf rund 6,5 Prozent. Es wären noch einmal bis zu 150 Windräder hinzugekommen. Der damals gerade neu gewählte Landrat Marlon Bröhr, CDU-Mann wie sein Vorgänger, wehrte sich: „Es reicht.“ Und die Anti-Windkraft-BI von Wolfgang Piroth initiierte eine Postkarten-Aktion gegen die Ausbaupläne. Binnen weniger Wochen beteiligten sich über 10 000 Bürger daran. Der Plan wurde gestoppt. Und inzwischen mahnt auch ein Öko-Energie-Fan wie Boos: „Bei der Windkraft muss ein Deckel drauf, mehr ist unserer Bevölkerung nicht zuzumuten.“
http://www.fr-online.de/energie/windenergie-der-hunsrueck-dreht-am-rad,1473634,34382248.html

BZ: Windräder machen mehr Lärm als geplant

Die Windkraftanlagen im neuen Bürgerwindpark Südliche Ortenau machen einigen Bewohnern im Schuttertäler Regelsbach zu schaffen: Sie hören ein “Wummern”, das ihnen teilweise sogar den Schlaf raubt.

Vor wenigen Wochen ist die siebte und letzte Windkraftanlage des Bürgerwindparks Südliche Ortenau fertig geworden. Von Juli an sollen die Anlagen in Regelbetrieb gehen. Während die Freude über die Fertigstellung beim Betreiber “Green City Energy” groß ist, plagen Anwohner im Schuttertäler Regelsbach andere Sorgen: Die Anlagen machen bei Südwestwind (vor allem nachts) Lärm, der sie nicht mehr schlafen lässt.

http://www.badische-zeitung.de/schuttertal/windraeder-machen-mehr-laerm-als-geplant–123243356.html

LR: Windräder können Gesundheit negativ beeinflussen

PITSCHEN-PICKEL “Können Windräder krank machen?” lautete die Frage eines informativen Abends in Pitschen-Pickel. Die Einwohner des Heideblicker Ortsteils wehren sich gegen den Bau von zwei neuen, über 200 Meter hohen Windkraftanlagen mit einem Abstand von nur 1050 Metern zu den ersten Häusern des Dorfes. Sie sind besorgt über negative gesundheitliche Auswirkungen.

In einem Brandbrief an Ministerpräsident Dietmar Woidke forderten die Pitschen-Pickeler Ende März einen Mindestabstand von 2000 Metern für die neuen Windräder. “Die Antwort ist für uns nicht zufriedenstellend.”

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Ökostrom: Schleswig-Holstein kämpft gegen den Phantomstrom

Der mühsam gefundene Kompromiss für das Ökostromgesetz steht auf der Kippe. Vor der entscheidenden Sitzung des Bundesrates stellt sich ein Grüner quer.

Den Protest führt das Land Schleswig-Holstein und dessen Umweltminister Robert Habeck an. “Widersinnig” sei, was die Bundesregierung plane und “hasenfüßig”. Der Bund “verspielt die Zukunft”, sagte Habeck SPIEGEL ONLINE.
Es geht um ein zentrales Ärgernis der Energiewende: die immer größer werdenden Kosten.
Sie werden dadurch verursacht, dass Wind- und Solaranlagen abgeschaltet werden müssen, weil der Strom nicht durch die überlasteten Netze passt, die Erzeuger ihn aber dennoch bezahlt bekommen. 400 Millionen Euro mussten die Stromkunden für den sogenannten Phantomstrom im vergangenen Jahr zahlen, in ein paar Jahren könnten die Kosten wegen des weiter fortschreitenden Ausbaus der Windkraft das Zehnfache betragen. Das fürchtet jedenfalls die Bundesnetzagentur.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/eeg-neuer-streit-um-die-erneuerbaren-a-1098045.html